Monthly archives for September, 2014

Rosh Hashanah – the Jewish New Year

Diese Woche (24.-26. September) habe ich etwas ganz spezielles erleben dürfen. Meine Familie ist ja jüdisch, demnach feiern wir auch jüdische Feiertage. Und diese Woche war ein sehr wichtiger Feiertag. Es war Rosh Hashanah, das jüdische neue Jahr.

Rosh HashanaZu diesem Anlass sind wir am Mittwochabend zu Freunden von Carolyn und Jon gefahren. Jon und Leah waren leider nicht dabei, da Leah in einem Stück mitspielt. Dieses hatte am Mittwoch Eröffnung. So sind also Carly, Aidan, Carolyn und ich alleine gefahren. Dazu habe ich eine nette vegetarische Beilage (in Zusammenarbeit mit den Kids) gezaubert.

Bei der Familie angekommen, ging das Essen fast unmittelbar los. In einem hebräischen Gebet wurden zuerst zwei Kerzen angezündet. Anschliessend wurden das Brot und die Äpfel mit Honig gesegnet. Honig und Äpfel gibt es an Rosh Hashanah, um ein süßes neues Jahr zu beginnen. Dann wurde gegessen :D Suppe mit Mazzebaellchen. Salat, meine vegetarische Speise und Fleisch. Leckeres, zartes Fleisch. Rosh Hashana_6
Als Dessert gab es Honigkuchen. Ich hab mich gefühlt wie zu Weihnachten. Denn dieser Honigkuchen ist nichts anderes als Kandiskuchen ohne Kandis. Und er ist ein wenig saftiger.

 

Das Essen war natürlich toll, aber das Highlight des Abends war die kleine Talentshow, die die Kids zusammengestellt haben. Jedes Kind (insgesamt vier) hat ein kleines Stück aufgeführt. Carly hat ihre neu im Hip Hop gelernte Choreographie gezeigt, Aidan hat sich mehr zum Affen gemacht. Aber es war verdammt witzig.

Gut gelaunt und spät sind wir nach Hause gekommen. Die Uhrzeit hat mir nichts ausgemacht, da ich glücklicherweise am nächsten Tag nicht arbeiten musste. Es war ein wirkliches tolles Erlebnis und ich kann mich auf die nächsten Feiertage nur freuen. Ich kann definitiv sagen, dass es spannend ist eine andere Religion kennenzulernen. Obwohl ich auch froh bin, dass meine Familie sich nicht koscher ernährt.

xoxo Ani

Sechs Credits brauche ich.. sechs Credits habe ich..

Ich bin nun auch offiziell in meinem zweiten College Kurs angemeldet. Ab dem 22. September geht es los.
English 101 Composition.

Dabei handelt es sich um argumentatives Schreiben auf Englisch. Das wird mein Englisch noch ein wenig fördern und mir auch mehr Sicherheit geben zu argumentieren.
Zusätzlich ist es natürlich auch gut, da ich so meine sechs Credits voll habe. Endlich! Ich bin so froh, dass jetzt alles so gut geklappt hat. Vor allem auch so schnell.

Es sind nur kleine Neuigkeiten, ich weiss.
Aber mit den Kids gibt es nicht wirklich viel zu erzählen. Es ist viel Routine. Ich bringe die Kinder zur Schule, hole sie ab und anschliessend haben sie diverse Aktivitäten.
Die paar freien Minuten zuhause verbringen sie mit Hausaufgaben oder sie spielen mit dem Hund. Ich koche Essen oder beaufsichtige und helfe bei Hausaufgaben.
Demnächst werden Carly und Aidan ein paar jüdische Feiertage haben, an denen ich dann die Kinder ganztags betreue. Dafür werde ich mir dann ein paar spannende Aktivitäten überlegen.

Ich habe, dank Mama, auch einen Handballverein hier gefunden, den ich gerne einmal ausprobieren möchte. Sie trainieren zwei mal die Woche und ich hoffe, dass ich es zumindest einmal die Woche schaffen werde, dorthin zu gehen.
Darüber werde ich heute Abend mal mit Carolyn und Jon sprechen.
Es wäre cool zu sehen, wie das ganze hier abläuft.

Ich werde berichten.

xoxo Ani

Wenn die Sommerzeit sich dem zuneigt..

Goodbye Summer

Die Sommerzeit neigt sich auch hier, zumindest offiziell, dem Ende zu.
Das Wetter allerdings hält sich bisher nicht wirklich an die offiziellen Statuten. Seit knapp drei Wochen bin ich nun bei meiner Familie, in den USA bin ich schon länger.

 

 

Und wisst ihr was? Ich liebe jeden Moment hier. Obwohl ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht habe, kann ich doch vollauf sagen, dass ich es geniesse hier zu sein. Es war die richtige Entscheidung! So sehr ich auch viele Menschen vermisse, vermisse ich doch nicht Deutschland selbst. Das Land hat es mir angetan, der Lebensstil und die Menschen. Man findet an jedem Ort Menschen die man nicht mag. Man sammelt an jedem Ort Erfahrungen, die schön oder nicht so schön sein können.

Genau gesagt sechs Monate, drei Wochen und drei Tage bin ich nun schon in den USA. 208 von 365 Tagen. Da kommt langsam aber sicher die Frage auf: “Verlängere ich oder fliege ich nach Hause?” Für mich stand im Grunde von Anfang an fest, dass ich zwei Jahre bleibe. Nach den Erfahrungen allerdings war ich nicht mehr sicher, ob ich wirklich noch ein weiteres Jahr Aupair sein wollte.
Doch mit ein Grund, dass ich zu dieser Familie gegangen bin, war, dass ich um weitere sechs Monate verlängere. Normalerweise haben sie einfach immer ein Aupair von August bis August, um das Schuljahr rum zubekommen. Es geht hier doch sehr hektisch zu während des Schuljahres und es wäre fast unmöglich in wenigen Tagen einem neuen Aupair alles Notwendige zu zeigen. Und mit jedem Tag, den ich in dieser Familie verbringe, kommt das gute Gefühl wieder und auch meine Sicherheit, dass ich länger als nur ein Jahr bleiben möchte.

Obwohl noch nichts offiziell ist, gehe ich doch sehr stark davon aus, dass es zu dieser sechsmonatigen Verlängerung kommen wird.
Leider werde ich so zwar die Hochzeit einer meiner besten Freundinnen verpassen. Definitiv wird aber irgendwie eine Skypeverbindung hergestellt werden und ich werde vor dem Computer sitzen und schrecklich weinen, weil es so schön sein wird.

Notiz am Rand: Ich wusste immer, dass du die erste in unserem Kreis sein wirst (wer nicht :P) und ich kann kaum glauben, dass es in weniger als einem Jahr soweit sein wird.

Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden, wie es mit der Verlängerung und allem weitergeht. Ich habe zu meinem siebenmonatigen Jubiläum auch News bezüglich der Zeit nach meiner Aupairzeit. Seid gespannt!

xoxo Ani

Mein Kurzurlaub in Michigan

Als kleines Highlight und auch als Abschluss der Zeit bei Jacki haben mich ihre Gasteltern ja in den Urlaub nach Michigan eingeladen. (Ich wäre auch eingeladen gewesen, wenn es nicht so gut geklappt hätte mit der Planung (; )

Donnerstagmorgen ging es, nachdem alles im Suburban eingeladen war, los. Ja, das war der Moment indem ich meinen wunderbaren Laptop im Haus in Ohio stehen lies. Wie konnte ich nur? Leider viel es mir erst ein, nachdem wir schon etwa 30 Minuten unterwegs waren.
(Im Endeffekt habe ich es ja überlebt (: )

map_of_fennville_miAls Zwischenstopp hielten wir irgendwo in einem kleinen Örtchen bei Subway. Gestärkt und aufgewärmt ging es dann auf, um die letzten ca. drei Stunden hinter uns zu bringen. Insgesamt fuhren wir wohl ungefähr fünf Stunden – Pausen nicht eingerechnet.
Ich kann über die Fahrt selbst nicht viel erzählen. Wer mich gut genug kennt, weiss, dass ich bei solchen Fahrten immer herrlich schlafen kann. Und so auch dieses Mal. Pünktlich allerdings zur Einfahrt nach Holland (ja, das liegt in Michigan) wachte ich allerdings auf.

Den Schlüssel in der Tasche, diesen mussten wir im Nebenort abholen, ging es zu unserer Blockhütte. Wirklich MITTEN im Wald, wie die schönen Horrorfilme es immer zeigen, stand unsere Hütte. Allerdings nicht annähernd so schäbig. Oder gruselig.
Jacki und ich schliefen im Souterrain, während die Kids und Eltern oben schliefen. Ich fand unsere Lage definitiv besser, da wir direkt neben der Hot Tub schliefen. So konnten wir jeden Abend noch mal ein schönes, gemütliches Bad nehmen.

..den Strand..

..den Strand..

Freitags ging es frueh los zum Strand. Zu diesem mussten wir erst mal knapp 15 Minuten durch den Wald stapfen. Aber ich sage euch, es hat sich gelohnt.
Der Strand war wunderschön. Leider habe ich mir auch dort schön die Arme und das Gesicht verbrannt. Danach ging es zum Dune Ride. In Michigan gibt es wunderschöne Dünen und mit einem halb abgeschnittenen Auto und ein wenig erzählter Geschichte fuhren wir hindurch. Realistisch gesehen sind wir vielleicht nicht mehr als 25 MPH gefahren, aber angefühlt hat es sich definitiv schneller. Ist ja klar, wenn man den ganzen Wind ins Gesicht geblasen bekommt.
Zum Abschluss des Tages ging es auf eine Farm, dort konnten Jacki und ich auch eine kleine Pferdereittour machen.
Man sass aber im Grunde nur auf dem Pferd. Viel musste man nicht machen, da es in Kolonne war und die Pferde sich gegenseitig eh hinterher gelaufen sind. Naja, Spass hat es trotzdem gemacht. Zudem gab es dort auch die Möglichkeit einen Hay-Ride zu machen. Tut mir leid für die ganzen Begriffe, aber ich habe keine Ahnung, wie ich es gut übersetzen kann. Da sass man jedoch auf einem kleinen Traktoranhaenger, während man vom Traktor selbst gezogen wurde. Dabei konnte man auch mit kleinen Kaninchen schmusen.

Samstags ging es ruhig zu, abends haben Jacki und ich nur auf die beiden Kids aufgepasst, damit ihre Gasteltern einen Abend alleine verbringen konnten.

Und Sonntags ging es nach einem ausgiebigen Frühstuck und einem weiteren Strandbesuch auch schon zu den Freunden meiner Gastfamilie.

Ein kurzer aber wirklich entspannender Urlaub, bevor ich wieder zurück in die Realität bin.

xoxo Ani

Jetzt ist es auch endlich für mich soweit!

Ladies and Gentleman, ich kann es endlich auch sagen. Ich bin offiziell Studentin am Truman City College von Chicago.
Meine Klasse heisst “History of Architecture, Painting & Sculpture”. Ja, es hoert sich langweilig an. Am Anfang dachte ich wirklich auch, dass es nur langweilig werden würde. Aber die zweite Vorlesung war jedenfalls schon interessanter als die erste. Der Professor ist relativ jung und erwartet viel. Ich bin gespannt, wie ich es meistern werde. Aber hey, wir sind hier ja auch für den kulturellen Aspekt.

ScheduleWir werden insgesamt bis Dezember vier Examen schreiben. Zusätzlich dazu müssen wir bis zur Woche vor dem finalen Examen noch eine fünf-seitige Hausarbeit abgeben. Nichts geht doch über gute schriftliche Noten.

Das College an sich ist ziemlich modern. Um mich einschreiben zu können, musste ich einen sogenannten “Placement Test” ablegen. Mathe, Reading und einen Essay musste ich schreiben. Der Mathe-Teil bestand aus Multiple Choice Fragen, genau wie der Reading-Teil. Im Essay musste ich eine Zusammenfassung und Argumentation zu einem von einem Autor beschriebenen Thema schreiben.
Nach ca. zwei Stunden war ich durch und ein paar Tage später konnte ich meine Ergebnisse abholen. Da ich, aus welchem Grund auch immer, im höchsten Englischniveau eingestuft wurde, habe ich freie Auswahl was die Kurse angeht.
Trotzdem muss ich sagen, dass mein Kunst Kurs mich fordert. Die ganzen Fachbegriffe sind schon nicht ganz einfach, vor allem, wenn man sie vorher noch nie gehört hat.

Meine Gastfamilie ist ziemlich interessiert an Kunst, was mir definitiv nur helfen kann. Carolyn hat auch angeboten meine Hausarbeit und alles andere Korrektur zu lesen, bevor ich sie abgeben muss.

Ich wurde sogar auch schon zum Lunch eingeladen. Es gibt einem Mädchen schon ein gutes Gefühl am Morgen, wenn man zu hören bekommt, wie “gorgeous” man ist! :)

Im Verlaufe der weiteren Wochen werde ich natürlich Updates posten, wie das College so läuft! Ich kann wirklich sagen, dass es sich momentan gut anfühlt hier zu sein.

xoxo Ani

Info

Name: Ani
Age: 24
Country: Germany

"Living is the rarest thing in life - most people simply exist." - Oscar Wilde

I'm here to live my life. I want to travel the world, have my dreams come true. This is my story, the rest of my life!

Daddy Birthday!

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Mommy Birthday!

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