Monthly archives for November, 2014

Es weihnachtet bald sehr

Es ist Mitte November. Die Weihnachtsplanungen gehen los. Da meine Familie ja jüdisch ist, wird es für mich, zumindest in dieser Familie kein Weihnachten geben. Aber ich habe trotzdem Pläne. Ich werde vom 23.12. – 27.12.14 nach Washington / New York City fliegen. Eine Freundin von mir, Shea, lebt in NYC und ihre Familie in Washington. Mit ihr und ihrer Familie werde ich also ein echtes amerikanisches-jamaikanisches Weihnachten erleben.

Die genauen Planungen stehen noch nicht fest, aber zumindest steht der Zeitraum. Ich freue mich wahnsinnig, da es auch das erste Mal sein wird, dass ich Shea persönlich sehe. Shea und ich haben uns vor knapp drei Jahren online kennengelernt, während meiner Planung und jetzt können wir uns endlich sehen.

 

Christmas-Presents

 

Da ich auch von mehreren Familienmitgliedern auf Weihnachtsgeschenke angesprochen wurde, liefere ich mal ein paar Wünsch. Es sind nicht wirklich Dinge, die man mir aus Deutschland schicken kann, aber mit dem Geld, dass ihr mir überweisen könntet, kann ich mir evtl. dann ein paar dieser Dinge kaufen.

Hier werden übrigens schon die ersten Weihnachtsbäume aufgestellt.. Wie bitte? Alles klar.. Na dann, frohe Weihnachten!

xoxo Ani

PS: Das ist mein letzter Beitrag auf Deutsch.

Halloween – ein Abend, an dem Chicago seinem Spitznamen alle Ehre gemacht hat

Chicago ist bekannt als Windy City. Bisher wurde ich davon nur einmal kurz Zeuge: Am Tag des Aupair-Meetings als wir uns die Brücke angesehen hatten. Doch Halloween Freitag war kein Vergleich.

IMG_0538Aber fangen wir von Vorne an:
Unsere Nachbarin und eine sehr gute Freundin von Carolyn und Jon lud bereits ein paar Wochen vor Halloween zu einer kleinen Party in ihrem Haus ein. Ich wünschte, ich könnte euch das Haus zeigen. Sie haben einen Apartment Komplex in ein Traumhaus verwandelt, mit vielen verschiedenen Aspekten. Asien ist wohl am meisten im Dekor vertreten, aber zu Halloween war das Haus in ein Spukschloss verwandelt worden. Selbst das Menü für die Party war gruselig gehalten. Dazu kann ich euch glücklicherweise ein paar Bilder zeigen.

Die Party war gut, ich hab mich mit einem Strafverteidiger unterhalten und wurde aufgeklärt, dass alles was im Fernsehen gezeigt würde total falsch sei. Wer hätte das gedacht? ;)
IMG_1443Doch das wahrliche Highlight des Abends war… eine Feuertänzerin. Ja, richtig. Kelly, so heißt die Nachbarin, hat eine Feuertänzerin eingeladen. Zusätzlich gab es auch noch Hellseherinnen. Ich hatte meinen Spaß. Anscheinend werde ich mal einen Haufen Kinder bekommen. Sie hat wohl von meiner ersten Familie gesprochen, anders kann ich mir das nicht vorstellen. :D Der Abend war aber wirklich super schön!

 

 

 

 

 

Am eigentlichen Halloween ging es rund. Mittags sind wir noch schnell zu Party City gefahren. Dort gibt es hunderte Kostüme und ich habe meins auch gefunden: The Devil. Auf dem Weg nach Hause ging dann auch schon die Planung los. Wie bemalen wir uns am besten? Wie sehe ich Elena am ähnlichsten? Wer sich an dieser Stelle fragt, wer Elena ist.. Die gute Hauptdarstellerin aus „The Vampire Diaries“. Und so waren wir dann ab dem Zeitpunkt, an dem wir durch die Eingangstür stießen, dabei uns umzuziehen. Leahs Freunde kamen eine nach der anderen und irgendwann waren dann mehrere Vampire, Marylin Monroe, Hermine Granger, zwei Zombies und Carolyn und Jon als Prinzessin Leah und ein Jedi im Raum.
Kurz darauf sind alle dann auch schon zum Trick’or’Treaten. Was war ich froh, als ich kurz eine Minute Pause hatte. Dann habe ich mich fertig gemacht. Als Teufel verkleidet bin auch ich dann los und es war wahnsinnig kalt. Und windig. Und wirklich spitze. Halloween ist hier ein wahres Erlebnis. Viele verrückte Gesichter laufen durch die Straßen.

Ich hoffe, ihr hattet auch ein tolles Halloween!

xoxo Ani

PS: Klar gibt es Bilder..

Zurück zu Hausaufgaben, Examen und einem Abschluss

Viele wissen es schon, aber ich werde es nun auch offiziell noch mal sagen, damit ihr dann da auch die Planung mitbekommt. Ich werde ab August 2015 wieder zurück an die Uni gehen. Aber nicht in Deutschland. Nein, ich bleibe weitere vier Jahre in den USA, um meinen Bachelor hier zu machen.

GrafikZusammen mit einer weiteren Partneragentur von iSt, der deutschen Agentur, die mein Aupair Programm anbietet, Go Campus, arbeite ich an dem Projekt. Dazu musste ich bereits etliche Bewerbungsunterlagen einsenden. Und alles auf Englisch. Ich habe sogar meine Ausbildungszeugnisse übersetzt. Das war vielleicht ein Spaß. Nun warte ich seit knappen 3,5 Wochen auf die Angebote der Unis. Als Wunschregionen habe ich zwar Arizona oder Georgia angegeben, allerdings können die Angebote aus ganz Amerika kommen. Ich hoffe einfach, ich finde eine tolle Uni mit guten Kursen für meinen Studiengang (Marketing).

Jedenfalls soll ich in nächster Zeit dann neun Angebote von verschiedenen Unis bekommen. Diese Unis bieten mir verschieden hohe Stipendien an und ich muss mich dann innerhalb von zehn Tagen für ein College unterscheiden. Ich denke nicht, dass ich zu jedem einzelnen College etwas posten werde, allerdings jedoch definitiv reichlich Infos zu der Uni, für die ich mich dann letztendlich entscheide.

Ein Teil des Einschreibeverfahrens ist auch der TOEFL Test. Diesen bestreite ich am 06. Dezember 2014. Dort wird mein Englisch im Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen getestet und das Testergebnis hängt davon ab, ob mich die Uni letztendlich nimmt. Ich bin wirklich froh, dass ich schon mal den Einstufungstest für die Uni hier machen musste und dass ich mir auch Lehrmittel geholt habe. Ich bin zwar nicht sehr nervös, aber ein wenig Anspannung ist ja immer dabei. Das Ergebnis des Testes erhalte ich ca. zehn Tage nachdem ich den Test abgelegt habe und dann werdet ihr natürlich auch direkt erfahren, wie er ausgefallen ist.

Soweit ist das erstmal alles, was ich neues zu diesem Thema posten kann. Aber sobald es neue Informationen gibt, werde ich direkt wieder posten.

xoxo Ani

PS: Ich bin am überlegen den Blog auf Englisch umzustellen. Ich habe doch ein paar Interessenten, die den Blog gerne lesen würden. Allerdings sprechen sie kein Deutsch. Was haltet ihr davon?

Cincinnati in Chicago

Seit etwas längerem stand schon fest, dass Jacki gemeinsam mit ihrer Familie nach Chicago kommen würde. Und letztes Wochenende war es endlich soweit.

FreitagFreitag nachdem ich Feierabend hatte, kam Jacki zu mir, damit wir uns fertig machen konnten. Es war unglaublich toll, sie endlich wiederzusehen. Auch wenn sie zuerst ein paar Probleme mit dem Chicagoer Bussystem hatte (ehrlich mal, wer hat die nicht? Man muss sich quasi auskennen, um mit dem Bus unterwegs sein zu können). Glücklicherweise waren dann doch alle Probleme gelöst und wir konnten los in eine Bar. Es tat wirklich gut, abends mal wieder rauszukommen und sich mit ihr zu unterhalten. Gegen 3.00 Uhr morgens kamen wir dann erledigt und müde bei mir an.

Der Abend war jetzt zwar an sich nicht spektakulär, aber es war trotzdem toll. Das eigentliche Erlebnis jedoch kam Samstags. Sightseeing! Organisatorisches geklärt, ging es Richtung Downtown und Bean. Auf dem Weg gab es für die müden Knochen noch einen Starbucks. Wir hätten uns wirklich kein besseres Wochenende aussuchen können. Die Sonne strahlte uns nur an, als wollte sie uns sagen: „Ich bin auch froh, dass ihr beide euch endlich wiederseht!“

IMG_0095An der Bean angekommen, entspannten wir uns ein wenig in der Sonne. Wir wollten den Tag auf keinen Fall hektisch gestalten. Jacki wollte natürlich auch unbedingt zum Hard Rock Café, also machten wir uns auf den Weg. Leider war es so gar nicht auf unserem Weg, also begnügten wir uns mit dem Hotel. Dort gab es auch einen Gift Shop, den wir um den gleichen Pulli und Jacki zusätzlich um eine Collegejacke erleichterte. (Ich habe im Nachhinein erfahren, dass die guten Menschen dort vergessen hatten, den Diebstahlschutz abzumachen. Gott sei Dank hat Jacki es gut ohne sie hinbekommen.)

Auf dem Weg zum Navy Pier kamen wir an einer Gruppe von Street Dancern vorbei. Ich hab ein kleines Video dazu. Wirklich tolle Jungs! Und nicht nur deren Tanzstil :P Es war witzig gestaltet, aber auch aufregend. Als Schlussakt hatten sie eine Reihe von Menschen aufgestellt. Über diese sollte einer der Jungs einen seitlichen Salto machen. Als letzte Person hatten sie ein kleines Mädchen aufgestellt. Sie trichterten ihr ein, dass sie sich auf keinen Fall bewegen sollte und dabei verschreckten sie die Kleine so, dass das Mädchen weinend zu ihrer Mama rannte. Da musste dann ein Stand-In ran. Natürlich schaffte der Typ es den Salto zu vollführen, alle klatschten, gaben Geld und schnell verstreute sich die Menge. Aber es war verdammt witzig.

Ein paar Fotos später ging es dann weiter Richtung Navy Pier. Ich bin ja bisher auch noch nicht dort gewesen, also war es für uns beide neu. Es war wunderschön! Das Riesenrad war atemberaubend, allerdings nicht so sehr wie der Ausblick von Oben! Die Bilder können es leider nur ein wenig zeigen. Das Wetter spielte natürlich eine große Rolle und so haben wir uns dann noch einen zweiten Starbucks geholt und uns dann langsam auf den Heimweg gemacht.
Jacki musste arbeiten und ich wollte die Kids ja auch wiedersehen. Also bin ich nur schnell nach Hause, um Schlafsachen zu packen und dann auch ab zu dem gemieteten Apartment. Ich habe mich so gefreut Alex und Olli wiederzusehen. Und den Abend haben wir entspannt mit einer leckeren Pizza, Salat und Burlesque verbracht. Dem Film :P

Und am nächsten Morgen sind alle schon wieder nach Hause gefahren. Ich hätte Jacki wirklich gerne öfter hier, aber ich fahre sie ganz bald besuchen. Nachdem wir ja nun das Chicagoer Nachtleben ausprobiert haben, müssen wir nun das Cincinattier auch testen. Ein fantastisches Wochenende war vielleicht vorbei, aber viele Bilder werden mich noch ganz oft daran erinnern!

xoxo Ani

PS: Natürlich gibt es für euch auch genügend Beweise!

Wie sich die Brücken bewegen

Es ist schon ein Weilchen her, dass ich geschrieben habe. Ich bin doch mehr beschäftigt, als ich dachte. Zwischen College und Sozialleben komme ich momentan einfach nicht so leicht zum schreiben. Ich verspreche Besserung. Letztes Wochenende hatten wir wieder ein Aupair Meeting.

Vicky, unsere Community Counselorin ist ein wirklich kreativer Kopf. Sie arbeitet in Chicago bei der Brückenkontrolle. Wir trafen uns also an der West Lake Brücke. Ich sage euch: Das war kein Zuckerschlecken. Man nennt Chicago nicht umsonst “The Windy City”. Ich habe vielleicht gefroren. Zusätzlich hat es nämlich auch geregnet und ich bin erst mal, nachdem ich aus dem Bus ausgestiegen war, 10 Minuten in die falsche Richtung gelaufen. Yippieh!

IMG_0051Als ich angekommen war, ging es auch direkt ins Brückenhäusschen. Etwa eine halbe Stunde später kam dann auch der gute Tourführer. Es war unglaublich interessant. Er hat uns ein wenig über die Geschichte erzählt. Letzten Sommer ist eine der Brücken während der Hitzewelle um 15 ft. angeschwollen. Zur Info: Ich bin 5’7’ ft. gross. Nur so als Vergleich. Sie mussten von oben mit Feuerwehrautos und von unten mit Wasserschläuchen die Brücke runter kühlen, da es unmöglich war, sie wieder abzusenken.

 

IMG_0058

 

Anschliessend ging es nach Unten in den Maschinenraum.
Wir mussten eine Sicherheitslektion durchhalten, bevor alles ablaufen konnte. Wenn man einmal in die Räder kommt, ist alles vorbei. 
Also hält man sich davon schön fern :P

 

 

 

Abends bin ich an dem Tag noch mit einer Kommilitonin in “Gone Girl” gegangen. Halleluja. Der Film ist intensiv. Man weiss nie, wen man heiratet. :D Ich kann den Film wirklich empfehlen, allerdings war ich persönlich (meine Freundin auch) vom Ende sehr enttäuscht!

Aber macht euch selbst ein Bild.

xoxo Ani

Info

Name: Ani
Age: 24
Country: Germany

"Living is the rarest thing in life - most people simply exist." - Oscar Wilde

I'm here to live my life. I want to travel the world, have my dreams come true. This is my story, the rest of my life!

Daddy Birthday!

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Mommy Birthday!

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